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Ende März 2026 hielt die Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Institutionen, Mitgliedsstaaten und der Industrie, insbesondere aus der Halbleiter-Wertschöpfungskette, einen Dialog über die Umsetzung des Chips Act ab.
Der Austausch fand in einer derzeit entscheidenden Phase statt: Die EU-Kommission arbeitet derzeit daran, eine Überarbeitung der Regulierung, den Chips Act 2.0, als Teil eines umfassenderen Pakets zur technologischen Souveränität zu verabschieden. Die Industrie stellte in dem Treffen einen Bericht der Industry Advisory Group, einer auf Initiative der EU-Kommission basierenden Gruppe, vor. Laut diesem ist die Überarbeitung des Chips Act als entscheidende Möglichkeit zu sehen, um die Halbleiterindustrie als wichtigen Bestandteil der wirtschaftlichen Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit sowie technologischen Souveränität Europas zu stärken. Des Weiteren fordert der Bericht einen umfassenderen und ehrgeizigeren strategischen Rahmen, um die nächste Phase der europäischen Halbleiterentwicklung zu unterstützen. Der Bericht soll auch als Input für die Vorbereitungen der anstehenden Reformen dienen. Im Rahmen des Austauschs wurden auch weitere mögliche Verbesserungen, Ergänzungen und Vereinfachungsmaßnahmen diskutiert.
Das Paket zur technologischen Souveränität (Tech Sovereignty Package), welches unter anderem auch die Überarbeitung des Chips Act enthalten soll, wird derzeit Ende Mai erwartet.

