Kurzüberblick der DIHK Studienergebnissen
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten treiben deutsche Unternehmen ihre digitale Transformation weiter voran. Das zeigt die DIHK-Digitalisierungsumfrage 2026, für die knapp 5.000 Betriebe aus allen Branchen befragt wurden. Viele Unternehmen sehen sich bei Digitalisierung und Cyberabwehr grundsätzlich solide aufgestellt, zugleich macht die Umfrage deutlich, dass die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zunehmend über den Erfolg entscheiden.
Künstliche Intelligenz ist in den Betrieben angekommen und wird immer häufiger als Produktivitätsfaktor genutzt. Auch der Gigabit-Ausbau kommt voran: Der Anteil der Unternehmen mit entsprechender Versorgung ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gestiegen. Gleichzeitig bleibt die Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit hoch, während die Krisenvorsorge in vielen Betrieben noch ausbaufähig ist.
Deutlichen Handlungsbedarf sieht die Wirtschaft vor allem bei der öffentlichen Verwaltung. Komplexe Verfahren, langsame Prozesse und fehlende digitale Schnittstellen bremsen die Transformation. Zudem zeigt die Umfrage: Digitale Souveränität gelingt nur mit offenen Standards, interoperablen Schnittstellen, starken digitalen Kompetenzen und dem gezielten Einsatz von Open-Source-Lösungen. Ohne spürbaren Bürokratieabbau, etwa beim Einsatz von KI, wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, Chancen zu nutzen und Risiken zu beherrschen.



