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#Marktplatz

  • Das Online-Geschäft entlastet Unternehmer*innen und bietet Mehrwert für kreatives Kundenangebot. September 2016 eröffnete Madelaine Böhm*, Mediengestalterin sowie Natürliche Familienplanungs Beraterin und ausgebildete Trageberaterin, den Laden Pachamama in Brandenburg an der Havel. Der Laden bietete alles rund um das Thema Nachhaltigkeit. In den Regalen finden sich ökologische und durchdachte Produkte für ein bewusstes Leben - mit und ohne Kind. Neben der Produktberatung ist es Madelaine wichtig Workshops anzubieten, die die Philosophie und fachkundiges Wissen hinter den Produkten vermitteln. Darunter zum Beispiel „ZeroWaste-Workshops“ ebenso wie Kurse zu der “ersten Zeit mit Kind” oder dem “Frau-sein”. Hinter Madelaines ganzheitlichem Konzept steht die Vision, die Ladenlandschaft in Brandenburg an der Havel zu bereichern

  • Wie schaffen es Unternehmen ihre Laufkundschaft durch ihre Online Präsenz zu erhöhen? Stephanie Krawehl vom Lesesaal Hamburg hat es vorgemacht: Mit regelmäßigen Content und neuen Ideen schafft sie es ihre Kund*innen in ihren Laden zu bringen. Wie auch Sie ihre Online-Präsenz nutzen können, um die Frequenz im Laden zu erhöhen lesen Sie in unserer Reihe “Digital Durchstarten”. 

  • Nach sechs Jahren im Beruf ging Meike Fehr 2008 in Elternzeit und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Online-Shop. „Ich kann nicht sicher sagen, ob ich ohne diese Auszeit im Elternjahr den Mut gehabt hätte, aus einem relativ sicheren Job in eine scheinbar erstmal unsichere Selbstständigkeit zu gehen. Insgesamt wurde ich durch die Auszeit freier in meinen Gedanken und fragte mich irgendwann selbst: Was soll schon passieren?“, erzählt die Mutter und Unternehmerin.

    2009 war es dann soweit und der eBay Shop stilraumberlin wurde gegründet. Hier verkauft Meike Fehr zusammen mit ihrem Mann skandinavische Vintage-Möbel und Wohnaccessoires, die sie zuvor aufbereiten. „Wir hatten schon immer eine Vorliebe für gutes Design und schöne Dinge und finden ein gemütliches Zuhause wichtig für unser Wohlbefinden. Wir lieben die Kombination aus guter Funktionalität und ansprechendem Äußeren“, so Meike Fehr. Durch die Nachfrage der Kunden hat sich das Angebot schnell erweitert. Im Juni 2010, fast ein Jahr nach der Gründung des eBay Shops, eröffnete das Ehepaar schließlich auch ein stationäres Ladengeschäft. „Wir hatten anfangs nur begrenzt Platz und suchten nach einer Möglichkeit, mehr und auch größere Möbel lagern zu können. Gleich neben unse-rem Wohnhaus wurde ein großes Ladengeschäft frei, aus dem wir einen Showroom machten, um unsere Möbel nicht nur online zu präsentieren. Daraus entwickelte sich unser Ladengeschäft. Außerdem war der Kiez gerade im Umbruch und viele Menschen zogen durch Neu-bauten in unser Viertel. So konnten wir mit unserem Laden einen Beitrag zum Wiederaufblü-hen unseres Kiezes leisten“, erzählt die Unternehmerin.


    eBay war für Meike Fehr damals der erste Vertriebskanal. Bereits seit 2003 hatte sie privat über den Online-Marktplatz aussortierte Kleidung verkauft und konnte bei der Neugründung ihres eBay Shops von ihren Erfahrungen profitieren. „eBay ist eine der bekanntesten Plattformen, vor allem für gebrauchte Dinge“, begründet die Unternehmerin ihre Entscheidung zugunsten des Online-Marktplatzes. Durch die klar aufgeteilten Arbeitsbereiche in ihrem eBay Shop und die gemeinsame Betreuung der Kinder können Meike Fehr und ihr Mann ihren Alltag flexibel gestalten und so Beruf und Familie unter einen Hut bringen. „Das Online-Geschäft spielt dabei natürlich die entscheidende Rolle. Wir können auch verkaufen, wenn wir im Urlaub oder die Kinder krank sind und wenn der Laden geschlossen ist“, erzählt Meike Fehr. Insgesamt ist die Mutter und Unternehmerin sehr zufrieden mit ihrem eBay Shop. „Wir haben viele Stammkunden bei eBay, teilweise sogar aus nicht-europäischen Ländern. Wir sind stolz darauf, bei eBay als Verkäufer mit Top-Bewertung geführt zu sein – mit 100% posi-tiven Bewertungen“, freut sie sich.


    Nachdem erst kürzlich die Homepage überarbeitet und ein neues, zeitgemäßes Logo ent-worfen wurde, plant Meike Fehr als nächsten Schritt die Umgestaltung des Lagengeschäftes und ein Redesign des eBay Shops. „Außerdem planen wir die Erweiterung unseres Angebo-tes, um noch mehr Vielfalt in das Sortiment zu bekommen“, erzählt sie.

  • Konsument:innen sind in Bewegung. Erst haben sie aufgehört in stationäre Läden zu gehen, jetzt sind es die Onlineshops, die bangen müssen. Je jünger ihre Kund:innen, desto stärker muss sich der Handel bemühen sie dort abzuholen, wo sie sich ohnehin 24/7 tummeln: auf Social Media. Konsument:innen sind in Bewegung. Erst haben sie aufgehört in stationäre Läden zu gehen, jetzt sind es die Onlineshops, die bangen müssen. Je jünger ihre Kund:innen, desto stärker muss sich der Handel bemühen sie dort abzuholen, wo sie sich ohnehin 24/7 tummeln: auf Social Media. Mobiles und impulsgesteuertes Shoppen auf Kanälen wie Instagram, Facebook oder noch moderner auf TikTok und Pinterest schleicht sich in die Kaufgewohnheiten ein. Inzwischen entscheidet sich jede vierte online shoppende Person [1] mit einem Smartphone in der Hand für den Einkaufsbummel via sozialer Netzwerke. Social Media als Sales-Turbo Social Commerce als lukrative Umsatzquelle erkannt, bieten die wichtigsten sozialen Netzwerke immer neue Möglichkeiten, um Shopping auf ihren Plattformen zu ermöglichen. Gerade Lifestyle-Produkte wie Fashion, Interior und Kosmetik finden regen Anklang und bieten on top die Möglichkeit, Influencer:innen in die Verkaufsstrategie einzubinden. So gibt es schon jetzt Marken, die den Löwenanteil ihres Business auf Instagram und Co. bestreiten. Die zunehmende Bedeutung von Produktverkäufen über soziale Netzwerke sieht auch der Plattform-Rising Star TikTok und startet mit Partner Shopify in den USA einen sogenannten Shopping Tab für ausgewählte Brands.    Auch klassische Versandhändler:innen wie Otto bedienen den Social Commerce. Das Hamburger Unternehmen setzt beispielsweise auf Pinterest und implementiert ganze Katalogwelten in die Plattform. Ein Vertriebsweg, der einleuchtet – schließlich sind Menschen auf der bildgewaltigen Inspirationsplattform per se in einem Umfeld, in dem Neugier auf Neues wecken oberste Priorität genießt. Fälscher:innen werben mit wenigen Klicks für Fakes Ich würde diesen Text allerdings nicht schreiben, wenn die schöne neue Einkaufswelt nicht auch ihre Schattenseiten hätte. Denn neben Markenartiklern und Onlinehändlern haben auch Produktpiraten das Feld für ihre kriminellen Deals entdeckt… und das oftmals sogar schon vor den Originalherstellern! Das spürte auch der Onlinehändler Amazon und verklagte zum Jahreswechsel zwei Influencerinnen, die nachgemachte Luxusartikel beworben und verkauft haben sollen. Beide sollen unter anderem auf TikTok und Instagram auf versteckte Fake-Luxusartikel im Amazon-Angebot verlinkt haben.  So läuft der Plagiate-Commerce: Mit nur wenigen Klicks, verstreuten Tags und kurzen Videos in TikTok-Länge sind sie im Rennen. Auf Facebook, Twitter oder Instagram bewerben sie ihre illegalen Waren, zum Beispiel indem sie Fotos posten und diese öffentlich oder über Gruppen verbreiten. Um Geschäfte abzuschließen, verwenden sie dann häufig verschlüsselte Messaging- oder Chat-Dienste sowie anonym nutzbare Zahlungsmethoden, wie Prepaidkarten oder Kryptowährungen. Dadurch versuchen sich die Plagiator:innen einer späteren Nachverfolgung durch die Behörden zu entziehen. Nach Schätzungen des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (Euipo) sind 6,8 Prozent der Einfuhren nach Europa Fälschungen. Das entspricht einem Warenwert von 121 Milliarden Euro. [2] Und darin sind die in Europa hergestellten Fakes noch gar nicht mit eingerechnet. Während man bei Amazon, Ebay und Co. mit den richtigen Maßnahmen für gute Transparenz und Gegenwehr sorgen kann, ist die Situation auf den Social-Media-Plattformen noch weitaus komplexer. So zeigt eine Studie des Euipo, dass 11 Prozent der Interaktionen zu Produkten im Social Commerce mit mutmaßlichen Fälschungen zusammenhängen. Marken und Kund:innen im Schulterschluss Aus diesem Dilemma schließt sich auch eine gewisse Verantwortung für die Markeninhaber: innen. Viele der gefälschten Waren sehen dem Original zum Verwechseln ähnlich und gerade unsichere Kund:innen, die zum ersten Mal via Social Media shoppen, fallen auf die verlockenden Angebote rein. Kleidung und Make-up sind dabei längst nicht die einzigen Produkte, mit denen Fälscher:innen Kapital schlagen. Im letzten Jahr nutzten Kriminelle besonders durch die Coronapandemie verunsicherte Menschen in Bezug auf neue Behandlungen und Impfstoffe aus. Sie überfluteten den Markt mit gefälschten Arzneimitteln, Medizinprodukten und Schutzausrüstungen. Um ihre Kund:innen gegen Betrüger:innen zu wappnen, bietet es sich als Markeninhaber:in beispielsweise an, einen Leitfaden zu erstellen, mit dem diese einen Fake leichter erkennen können. Auch sollten sich Hersteller:innen und Händler:innen nicht scheuen verdächtigen „Schwarzmarktgruppen“ beizutreten, um ein Gefühl für die Abläufe und Angebote dort zu bekommen und um gegebenenfalls mit weiteren Maßnahmen dort einzugreifen. Besonders geschlossene Gruppen, persönliche Nachrichten, oder auch Dark-Posts bieten perfekte „Verstecke“ für Produktpiraterie und Markenmissbrauch. Kurzlebige Story-posts und Live-Streams durchmischt mit personalisierter Werbung bieten zusätzlich optimale Bedingungen für ein schnelles, gezieltes und schwer nachzuverfolgendes Angebot von Fälschungen. Hier bauen sich Fälscher:innen und skrupellose Händler:innen ganze Fan-Gemeinden  und treue Kund:innen auf. Daher ist es auch wichtig, Verbraucher:innen immer wieder ans Herz zu legen, sich bei den Behörden zu melden, wenn sie auf eine Fälschung stoßen. Das erleichtert es der zuständigen Instanz, den Produzierenden auf die Schliche zu kommen. Dabei hilft es, den Leuten klarzumachen, dass die Plagiate nicht nur den Markenhersteller:innen schaden, sondern auch Konsequenzen zu Hause haben können. So liegt es beispielsweise auf der Hand, dass Spielzeug-Fälschungen nicht die Sicherheitstests überstehen müssen, die das Original durchläuft. Solche Tests garantieren, dass die Produkte frei von gesundheitsschädlichen Stoffen in Kinderhände gelangen. Aber Produktpiraterie trägt auch erheblich zu Umweltschäden und Arbeitslosigkeit bei. Allein in den Branchen Bekleidung, Sportartikel und Arzneimittel werden in den Ländern der EU bis zu 468.000 Arbeitsplätze durch Produktfälschungen direkt vernichtet. [3] Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Plagiator:innen haben Social Media aufgrund der großen Reichweite, der komplexen Strukturen und der vielseitigen Kontaktmöglichkeiten bereits für sich entdeckt. Als verantwortungsvolle und umweltbewusste Gesellschaft sollten wir Fälschungen und billige Schnäppchen strikt ablehnen. Wir dürfen daher nicht zulassen, dass sich die Anzahl der Fälscher:innen weiterhin erhöht. Besonders wichtig ist es, dass Händler:innen, Markenhersteller:innen und soziale Netzwerke zusammenarbeiten, um den Kriminellen so wenig Nährboden wie möglich zu bieten.   [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1073714/umfrage/kauf-ueber-social-media-apps-in-deutschland/ [2] https://euipo.europa.eu/ohimportal/de/web/observatory/risks-and-damages-posed-by-irp-infringement-in-europe Nicole Hofmann Gründerin Sentryc GmbH Nicole Hofmann ist Expertin im Themenfeld Produkt- und Markenschutz. Sie unterstützt Unternehmen im Kampf gegen internationale Produktpiraterie und Markenmissbrauch im Internet. Die Tech-Unternehmerin und Gründerin aus Berlin spricht mit Verve über Potenziale des Deutschen Mittelstands und über Stolpersteine im E-Commerce und Social Selling.

  • Wie schafft es ein traditionelles Unternehmen, wie ein Weingut, auch in Krisenzeiten seine Kunden zu erreichen? Unternehmerin Ilonka Scheuring hat es vorgemacht und mit ihrer digitalen Präsenz einen neuen Distributionsweg aufgebaut. Wie Sie Ihre digitale Präsenz kontinuierlich an Hand von Kennzahlen messen und neue Maßnahmen entwickeln können lesen Sie in der neuen Reihe "Digital Durchstarten".

  • Auf der ganzen Welt kennen Regenschutzsuchende die kleinen Schirme mit dem roten Punkt, genauso wie ihre Qualität. Als Hans Haupt 1928 den ersten faltbaren Regenschirm vorstellte, revolutionierte er damit den Markt und sein kompakter Knirps war bald überall bekannt.

    Leider ziehen wirtschaftlicher Erfolg und eine gute Geschäftsidee immer auch Trittbrettfahrer an, die  Marken unrechtmäßig nutzen. Im Fall von Knirps verletzen Anbieter anderer Regenschirme die Rechte, indem sie den Produktnamen oder den Brand des Originalherstellers im Titel ihres Online-Angebots führen. Um Markenverletzungen dieser Art aufzuspüren und nachhaltig gegen organisierte Markenkriminalität vorzugehen, entschied sich Beatrice Kobleder, verantwortlich für das Marketing im Headquarter der Knirps GmbH für den Einsatz von einer Brand Protection Software.

  • Auch 19 Monate nach Beginn der Pandemie blicken von Frauen geführte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besorgter in die Zukunft als ihre von Männer geführten Pendants. Auch sind sie verstärkt vom kommenden Weihnachtsgeschäft abhängig. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse von Facebooks digitaler Wirtschaftsstudie (Global State of Small Business Report