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Der Handel macht seine Hausaufgaben und schafft die notwendige Infrastruktur für das kontaktlose Bezahlen. Es liegt jetzt bei den Banken und weiteren Anbietern, die neuen Bezahloptionen im Markt zu platzieren und den Kunden attraktive Vorteile zu bieten. Derzeit sind ca. drei Viertel der über 800.000 Bezahlterminals im Handel mit einer NFC-Schnittstelle ausgestattet und bieten damit die Grundlage für das mobile Bezahlen mit dem Smartphone.


Von besonderer Brisanz ist aus Handelssicht die mit der Dienstleistung verbundene Datensammlung: jede Transaktion mit einem angeschlossenen Händler wird gespeichert. Plattformen erhalten damit umfangreiche Kenntnisse über die Kunden des Handels und nutzen diese Ergebnisse für dritte Zwecke. Mit Zunahme der Bedeutung der Plattformen können sich Händler einer Akzeptanz derartiger Dienste nicht mehr entziehen, es ergibt sich eine zunehmende Abhängigkeit und die Gefahr des Verlustes des direkten Kundenzuganges. Der HDE hat daher seine Positionen zur Schaffung von sogenannten Single-Sign-On-Lösungen formuliert.


Instant Payments hat das Potential, alle Zahlungsverfahren zu verändern. Vorhandene Zahlarten könnten auf die neu zu schaffende Infrastruktur umgebaut werden. Neue Produkte könnten durch Dritte Dienstleister entstehen, die auf die Instant-Payment-Struktur aufsetzen. Das Girokontomodell bleibt dabei Dreh- und Angelpunkt der Zahlarten. Etablierte Banken könnten sich gegenüber Zahlungsplattformen abgrenzen.


StudieGrafik 8 3 Marcel Rösel

 

Sie wollen Ihren Handelsbetrieb modernisieren und fragen sich, welche Digitalmaßnahmen die größtmögliche Rentabilität versprechen? Sicherlich wären Informationen zum Return of Invest auch im Gespräch mit Ihrer Bank nützlich. Doch der Return of Invest von Digitalisierungsmaßnahmen im Handel und Kennzahlen für Investitionen in Digitalisierungsprojekte fehlen bisher.

Darum führt der Handelsverband Hessen gemeinsam mit der Philipps-Universität Marburg eine Umfrage zur Rentabilität von Digitalisierungs-Investitionen durch.

Die Umfrageergebnisse sollen zeigen, welche Digital-Investitionen für Handelsunternehmen sich rechnen.

Diese Informationen sind nicht nur für den Handel selbst sehr wertvoll. Sie helfen auch dem Handelsverband wichtige Einsichten an Banken, Politik und Dienstleistern zu vermitteln.

Nehmen Sie an der Umfrage teil, um Ende des Jahres selbst von den Ergebnissen zu lernen und Investitionsentscheidungen informiert und mit gutem Gefühl zu fällen. Bitte helfen Sie uns den Handel zu stärken!

Zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/L2VHGMC

Die Umfrage wird vertraulich und wissenschaftlich von Philipps-Universität Marburg durchgeführt und dauert durchschnittlich 15 Minuten. Ein Teil der Fragen bezieht sich auf konkrete Geschäftszahlen, daher gewährleistet das beauftragte Wissenschaftsinstitut eine absolut anonyme Teilnahme. Füllen Sie bitte auch den Umfrageteil zu den Unternehmenszahlen aus, um uns wichtige Erkenntnisse zu ermöglichen.

In diesem kurzen Video erklären wir die Gründe und Ziele der Umfrage: https://youtu.be/5ChEiv2SK1w

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite:

https://www.handel.digital/umfrage


Die Digitalisierung prägt den Einzelhandel in immer stärkerem Maße.
Das zeigt sich auch daran, dass 39 Prozent der im Rahmen einer Unternehmensbefragung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) befragten Einzelhandelsunternehmen in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsmaßnahmen planen. Hauptgründe für die Durchführung entsprechender Vorhaben im Einzelhandel sind die Anforderungen der Kunden, die digitale Produkte und Dienstleistungen fordern (41%) und die Reaktion auf den Wettbewerbsdruck am Markt (45%). Dabei finanzieren nur wenige Unternehmen ihre Digitalisierungsprojekte über Kredite.


Beim Besuch der SPD-Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles auf dem Deutschen Handelskongress machte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser deutlich, dass der Online-Handel seit Jahren der Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel ist. Aber nicht alle Unternehmen profitieren gleichermaßen von der Digitalisierung. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen brauchen bessere Rahmenbedingungen, um im Strukturwandel bestehen zu können.