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Die Kunden wollen über ein Viertel (27%) der Weihnachtsgeschenke 2017 im Online-Handel kaufen.

Das zeigen aktuelle Daten des HDE-Online-Monitors. Fokussiert man auf online-affine Verbraucher, erfolgt fast die Hälfte aller Weihnachteinkäufe online. „Insgesamt werden die Onlineausgaben für Geschenke voraussichtlich um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.


Innovative Omni-Channel-Manager ermöglichen es Händlerinnen und Händlern ihre Warenwirtschaft des stationären Geschäfts mit dem Online-Handel zu verknüpfen und so den Grundstein für höhere Verkaufszahlen zu legen.

Der HDE Erfahrungsaustausch am 25.03.2021 mit Ralf Jaacks von Cloudstock, behandelte das Thema: Stationär, Zalando, Amazon und Onlineshop: Multi-Channel Verkauf mit Cloudstock.

 

Rückläufige Frequenzzahlen im stationären Geschäft

Die Pandemie hat viele Schwachstellen und Probleme aufgedeckt, die dem Handel seit langem vorhergesagt wurden. Bereits vor COVID-19 hat der stationäre Handel rückläufige Einkaufsfrequenzen zu verzeichnen. Der Online-Handel, getrieben von großen Unternehmen wie Amazon, ist zu dem Zeitpunkt längst auf der Überholspur.

Die Eindämmungsmaßnahmen zwangen im vergangenen Jahr nahezu alle Händlerinnen und Händler den Weg in den Online-Handel zu suchen. Die Möglichkeiten dabei sind vielfältig. Von eigenen Online-Shops über den Verkauf über Social Media bis hin zum Anbieten der Ware über Marktplätze stehen viele Optionen bereit, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Ein zentrales Problem beim Einstieg in den Online-Handel stellt oftmals die Warenwirtschaft dar. Umsätze und Bestände werden dabei häufig manuell geführt, was zu (zeitlichen) Ungereimtheiten führt. Beispielsweise könnten Kundinnen oder Kunden einen Artikel online bestellen, der eine Stunde zuvor im stationären Geschäft ausverkauft wurde.

Middleware zur Vereinheitlichung des Online- und stationärem Handel

Um diesem Problem entgegenzuwirken stehen Händlerinnen und Händlern mittlerweile innovative Middleware—Lösungen zur Verfügung, die für reibungslose Schnittstellen zwischen den verschiedenen Kanälen sorgen, beispielsweise zwischen dem stationärem Geschäft und den Artikeln, die für den Online-Handel eingeplant sind. Dies ermöglicht effizientere Arbeitsabläufe und der Multi-Channel-Verkauf könnte eine Lösung sowohl für das Frequenz-, als auch für das Umsatz-Problem des stationären Handels darstellen.

 

Beispiel: Cloudstock

Das 2019 gegründete Unternehmen Cloudstock hat eine solche Middleware-Lösung gebaut. Sie ermöglicht es Händlerinnen und Händlern weiterhin mit ihrem gewöhnlichen Warenwirtschaftssystem zu arbeiten, Produkte im eigenen Online-Shop und auf Online-Verkaufsplattformen zu listen und synchronisiert die Bestände und Preise. Die vielfältigen Anbindungsmöglichkeiten umfassen Marktplätze, wie Amazon, Zalando, Otto oder Ebay, aber auch Online-Shop-Systeme, wie WooCommerce, Shopify oder Shopware.

Umsätze aus dem Online-Handel werden unmittelbar und automatisiert in die Warenwirtschaftssysteme eingetragen. Wird nun beispielsweise ein Artikel über Zalando’s Marktplatz verkauft, dann wird die Warenwirtschaft in dem Moment, in dem die Bestellung aufgegeben wird, synchronisiert.

Ein großer Vorteil der automatisierten Synchronisation ist, dass die Bestände auch nachts und an Sonntagen immer aktuell sind. Die meisten Online-Käufe werden am Wochenende getätigt oder an Wochentagen in den Abendstunden zwischen 18 und 22 Uhr. Zu dieser Zeit möchten Händlerinnen und Händler niemanden aus ihrer Belegschaft zu einer manuellen Bestandspflege auffordern. Dadurch kommt es aber immer wieder dazu, dass zu Beginn eines Arbeitstages die Bestände nicht aktuell sind, weil am Abend zuvor eine Bestellung getätigt wurde. Dann kommt es schnell zu Fehlern in der Bestandsführung und kann dazu führen, dass bestellte Ware in der Zwischenzeit über einen anderen Kanal oder das stationäre Geschäft ausverkauft wurden.

Bei Interesse finden Sie detaillierte Informationen auf der Webseite von Cloudstock.


Um in der aktuellen Situation überhaupt Kundinnen und Kunden in den stationären Geschäften empfangen zu können, haben viele Händlerinnen und Händler in den letzten Tagen einen Click & Meet-Service eingerichtet. Solche Cross-Channel-Services, die Online- und Offline-Effekte kombinieren, werden seit Jahren propagiert und rücken nun besonders in den Fokus.

Der HDE Erfahrungsaustausch am 22.03.2021 mit Dr. Kai Hudetz vom IFH, behandelte das Thema: Kundenbindung durch Cross-Channel-Services.

 

Konsumverhalten in Zeiten der Krise

Eine aktuelle Studie des IFH zeigt, dass sich der Unmut unter Verbrauchern ausbreitet. Während diese im letzten Sommer noch relativ entspannt mit der Situation umgegangen sind, mehren sich aktuell wieder Unsicherheit, Unruhe und Gereiztheit. Dieser Unmut führt zu spürbarer Konsumzurückhaltung und Kaufverzichten. Etwa die Hälfte der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher hat im Jahr 2020 weniger größere Anschaffungen getätigt als die Jahre zuvor. Und auch der erneute Lockdown führt bei einem Drittel zu einer Konsumzurückhaltung.

Trend zum Onlinehandel nimmt weiter zu

Der erneute Trend in Richtung Online nimmt Fahrt auf. Aufgrund mangelnder Alternativen wechseln Verbraucherinnen und Verbaucher vermehrt in den Online-Kanal. Das Problem ist: Etablierte Online-Anbieter dominieren. Deutlich zulegen konnte im vergangenen Jahr noch einmal der Online-Gigant Amazon, der für viele Online-Käufe Anlaufstelle Nummer eins.

Die Frage, die sich viele Händlerinnen und Händler derzeit stellen ist, ob die Online-Verlagerung kein Trend ist, sondern eine langfristige Verschiebung. Ohne die Zukunft vorhersagen zu können deutet sich eine klare Vermutung an: Der Trend zum Online-Handel wird langfristig bestehen bleiben. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wollen auch zukünftig häufiger online bestellen als bisher. Das liegt vor allem an den zunehmend positiven Erfahrungen. Die Vorteile des Online-Handels kommen gut bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an:

  • Der Kauf über das Internet spart viel Zeit
  • Online-Bestellungen verlaufen einfach und unkompliziert
  • Zufriedenheit der Online-Erfahrungen

Verschärfter Überlebenskampf der Geschäfte

Der erneute Lockdown hat dazu beigetragen, dass 80 % der Verbraucherinnen und Verbraucher befürchtet, dass viele Geschäfte die Pandemie nicht überleben werden – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu vorherigen Studienergebnissen. Aus der Not heraus bieten aktuell stationäre Händler zusätzliche Services an. Die Lücke, die zwischen Servicebekanntheit und –nutzung klafft, ist hingegen groß.

Zu den am meisten verwendeten Services zählen Gutscheine, Click & Collect sowie Lieferservices. Services, wie Beratungen via Social Media oder Whatsapp sind hingegen weniger bekannt und werden von Händlerinnen und Händlern weniger genutzt. Dabei stoßen neue Services der Händler auf großes Interesse auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Vor allem Services wie Virtual Shopping, Virtual Showroom und QR-Codes sind hoch im Kurs. Daher gilt es hier über Kommunikationsinstrumente die Bekanntheit zu steigern.

Pandemie wirkt als Cross-Channel-Service Beschleuniger

Durch die Pandemie ist die Servicewahrnehmung im Handel wieder zu neuem Leben erwacht. 69 % der Verbraucherinnen und Verbraucher sind durch die Pandemie auf einen Händlerservice aufmerksam geworden – Top-Service ist Click & Collect. Außerdem stärkt die Krise vor allem bei jungen Verbraucherinnen und Verbrauchern (18-29 Jahre) die Beziehung zum lokalen Handel – egal ob Online oder Offline.

Sowohl das Vertrauen in Händlerinnen und Händler als auch ein sympathischer und authentischer Auftritt sind die wichtigsten Treiber in puncto Kundenbindung. In der jüngeren Zielgruppe spielen auch Kundenbindungsprogramme sowie personalisierte Angebote und Services eine wichtige Rolle.

Bei den Kundenbindungsprogrammen besteht darüber hinaus ein Interesse an gemeinsamen Kundenbindungsprogrammen, beispielsweise durch einen Zusammenschluss mehrerer Händlerinnen und Händler.

Chance für den Lokalen Handel

Im letzten Jahr hat über ein Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher vermehrt lokale Händlerinnen und Händler unterstützt. Mit Blick in die Zukunft wird dieser Anteil weiter zunehmen.

Fazit: Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein ist eine Online-Präsenz unverzichtbar. Welche Cross-Channel-Services dabei genutzt werden, müssen Händlerinnen und Händler genau abwägen. Das entscheidende Kriterium dabei ist der Kundennutzen, denn dieser entscheidet über den Erfolg des gewählten Kanals. Darüber hinaus müssen Cross-Channel-Services gut kommuniziert werden. Click & Collect beispielsweise war vor einem Jahr noch größtenteils unbekannt unter den Verbrauchern. Über allem steht die Kundenzentrierung, denn diese führt letztendlich zu Kundenbindung.

 


Die Coronakrise und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung wirken für viele bestehende Entwicklungen wie ein Katalysator. In besonderem Maße gilt das auch für den Handel. Lockdown-bedingte Schließungen und Angst vor Ansteckungen haben die Verschiebung zugunsten des E-Commerce beschleunigt.

Der HDE Erfahrungsaustausch am 25.02 2021 mit Pierre Du Bois, Maximilian Schlesinger und Marc Wagner von eBay Kleinanzeigen, behandelte das Thema: Vorstellung von eBay Kleinanzeigen als Online-Verkaufskanal für den lokalen Handel

 

Das Kaufverhalten wird sich auch nach Ende dieser Krise weiter in Richtung E-Commerce verlagern. Das bedeutet jedoch keinesfalls das Ende des stationären Handels! Vielmehr ist eine Umorientierung nötig, die die Vorteile eines lokalen Geschäfts ausspielt und gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten erschließt. Es braucht Lösungen, die stationären und Online-Handel zusammenbringen, anstatt sie gegeneinander auszuspielen.

Denn dass stationärer Handel und E-Commerce Hand in Hand gehen, beweist nicht zuletzt ein offener Marktplatz wie eBay. Die Hälfte der dort tätigen gewerblichen Händlerinnen und Händler haben ein eigenes Ladengeschäft und laut einer aktuellen Studie von ibi Research ist eBay der von Einzelhändlerinnen und -händlern am häufigsten genutzte Marktplatz in Deutschland ist. Ein Grund für den Zuspruch ist, dass das Unternehmen ausschließlich als Vermittler, nicht selbst als Verkäufer eigener Produkte agiert.

Angst vor vermeintlichen Hürden lähmt Händlerinnen und Händler

Viele Händlerinnen und Händler in Deutschland haben die Erweiterung ihrer Verkaufskanäle bereits begonnen. Wie eine Studie des HDE zeigt, haben allein durch die Corona-Krise 83 % von ihnen begonnen, neue Wege zu ihren Kunden zu erschließen. Insgesamt verkaufen bereits 23 % auf digitalen Marktplätzen, 10 % auf regionalen Marktplätzen und 36 % verfügen über einen eigenen Online-Shop. Viele kleinere und mittlere Einzelhändlerinnen und -händler fürchten allerdings den digitalen Einstieg, weil sie mit zu viel Aufwand rechnen und meinen, die Hürden nicht zu schaffen. Ohne Frage: Die Erweiterung in den Online-Handel bringt personellen, administrativen und organisatorischen Aufwand mit sich, doch der Einsatz zahlt sich aus.

Welche Vorteile ergeben sich für Händlerinnen und Händler?

Vor allem kleine und lokale Handelsunternehmen zögern beim Umstieg auf digitale Verkaufskanäle. Ein offener Marktplatz, wie eBay Kleinanzeigen bietet die Möglichkeit, ohne den Aufbau eines eigenen Shops und große digitale Kenntnisse, einen Online-Verknüpfungspunkt mit Kundinnen und Kunden herzustellen. Im Vergleich zu einem eigenen Online-Shop ist vor allem die Reichweite ein großer Vorteil. Jeder zweite Internetnutzer in Deutschland stöbert mindestens einmal auf dem Anzeigenportal von eBay und die Kunden haben dabei eine klare Kaufabsicht. Dieser starke und regelmäßige Andrang kommt daher, dass der Marktplatz von einer hohen Dynamik gekennzeichnet ist. Es stehen permanent mehr als 50 Mio. Anzeigen zur Anfrage bereit und pro Minute werden im Schnitt 1.000 Anfragen versendet, also Fragen oder konkrete Kaufangebote zu angebotenen Produkten.

Wieso eignet sich eBay Kleinanzeigen besonders für Händlerinnen und Händler mit lokalem Geschäft?

Um eine lange Abholungsfahrt zu vermeiden, beschränkt die Kundschaft meist ihren Suchradius auf wenige Kilometer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die meisten Anfragen über eBay Kleinanzeigen von Menschen aus der Nähe kommen und die bestellte Ware im Laden abholen kommen. Daraus ergeben sich weitere Verkaufs- und Interaktionsmöglichkeiten mit der Kundschaft vor Ort. Seine Ware auf einem Marktplatz anzubieten, führt häufig dazu, dass Konsumentinnen und Konsumenten einen ersten Bezugspunkt zu dem Geschäft aufbauen, woraus sich dann weitere Möglichkeiten für Händlerinnen und Händler ergeben.

Und für große Unternehmen ist dieser Verkaufskanal weniger geeignet?

eBay Kleinanzeigen unterstützt Händlerinnen und Händler bei zwei zentralen Themen, weshalb es auch für große Unternehmen ein Vertriebskanal mit großem Potenzial darstellt. Zum einen unterstützt es beim Loswerden von Ladenhütern, wie beispielsweise großen Möbeln, die bereits länger auf der Verkaufsfläche Platz einnehmen und so einem großen Publikum gezeigt werden können. Zum anderen lässt sich die Frequenz im Ladengeschäft steigern, da der primäre Versandweg im persönlichen Abholen der Kundschaft liegt und ist die Kundin oder der Kunde einmal im Laden, ergeben sich dadurch weitere Verkaufsmöglichkeiten. Dennoch ist es so, dass Click & Buy (Anbieten eines Artikels, der häufig gekauft wird) nicht unbedingt geeignet ist. Der Verkauf von Ware über Marktplätze eignet sich vor allem für den Abverkauf stark rabattierter Ware, wie beispielsweise B-Ware, Ausstellungsstücke, Saisonware, Rückläufer, generalüberholte Ware und Einzelstücke.

Was muss ich beachten, wenn ich meine Ware auf eBay Kleinanzeigen einstelle?

Um seine Ware erfolgreich über diesen Kanal anzubieten, ist es wichtig, aussagekräftige und detailgetreue Bilder einzustellen und damit Nachfragen zu der Ware gering zu halten. Je mehr Konsumentinnen und Konsumenten sich sicher sein können, dass die Ware von einem vertrauenswürdigem Handelsunternehmen angeboten wird und die Qualität auch den Bildern entspricht, umso eher wird dieser Anfragen stellen, positive Bewertungen abgeben und im Idealfall zukünftige Käufe über diesen Kanal in Betracht ziehen.

Welche Kosten kommen dabei auf Händlerinnen und Händler zu?

Die Nutzung des Kanals ist grundsätzlich kostenfrei, sowohl für private, als auch für gewerbliche Anbieter. Dieses kostenlose Angebot umfasst bis zu 50 Anzeigen pro Monat. Benötigt man mehr Anzeigen oder möchte die Sichtbarkeit zusätzlich erhöhen, besteht die Möglichkeit, kostenpflichtige PRO-Pakete in Anspruch zu nehmen.

Welche Vorteile bieten mir die kostenpflichtigen PRO-Pakete?

Die Nutzung von kostenpflichtigen PRO-Paketen führt zu einer höheren Sichtbarkeit, indem die Anzeigen nach einem Monat automatisch “hochgeschoben“ werden, also potentiellen Kundinnen und Kunden früher angezeigt werden. Außerdem werden dadurch Verknüpfungspunkte, wie beispielsweise das Firmenlogo auf Artikeln oder weiterführende Links auf eigene Webseiten, ermöglicht. Zusätzlich stehen erweiterte Funktionen (unbegrenzte Anzeigenlaufzeit, monatliche Auswertungen etc.) zur Verfügung. Ein wichtiger Aspekt bei den kostenpflichtigen Optionen ist, dass diese monatlich kündbar sind und Handelsunternehmen dadurch eine gewisse finanzielle Flexibilität bietet.


Geschäft wegen Corona geschlossen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie jetzt schnell und einfach einen Online-Shop aufbauen.

Die Corona-Krise ist für uns aktuell nicht nur gesundheitlich eine enorme Belastung – auch wirtschaftlich stellt es viele von uns vor große Herausforderungen.

Fast alle Unternehmer*innen sind von den Folgen des Corona-Virus betroffen. Nach den Allgemeinverfügungen von Bund und Ländern trifft es Einzelhändler*innen aber besonders hart. Mit Ausnahme von Läden des täglichen Bedarfs, müssen alle Ladenbetreiber*innen ihre Geschäfte nun bereits zum zweiten Mal schließen.

Die Krise als Chance

Und genau jetzt ist es wichtig, neue Möglichkeiten zu ergreifen. Denn anders als viele es momentan tun, kann man die Corona-Krise beruflich auch als Chance verstehen. Auch Sie können ganz schnell und einfach ihren eigenen Online-Shop aufbauen und so trotz geschlossenem Laden weiterhin ihre Waren verkaufen.

Online-Shop einfach & schnell aufbauen mit Baukasten-Systemen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie ihre Produkte online verkaufen können. Natürlich können Sie ihre Waren auch einfach bei eBay oder Amazon vertreiben, ohne einen eigenen Shop aufzubauen. Aber dann fallen Provisionsgebühren an, die Sie sich im Falle eines eigenen Shops sparen können.

Für den Aufbau eines eigenen Shops gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten erstellen Sie ihren Online-Shop aber mit sogenannten Baukasten-Systemen. Damit können Sie dann schnell & einfach auch ohne Programmierkenntnisse ihre Produkte online verkaufen. Je nachdem welche Anforderungen Sie an ihren Shop haben, gibt es verschiedene Anbieter.

Besonders gut: Sie zahlen keine Provision, sondern lediglich eine Gebühr für das Hosting ihres Shops. Je nach Anbieter liegen die Gebühren zwischen 10 und 70€ pro Monat.

Zwei Beispiele, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Jimdo

Perfekt für Einsteiger im E-Commerce eignet sich Jimdo. Hier erstellen Sie in vier einfachen Schritten ihren Online-Shop und können danach sofort mit dem Verkauf loslegen: Anmelden, Design auswählen, Produktbilder und Preise festlegen und veröffentlichen.

Die Bedienung von Jimdo ist wirklich kinderleicht und Sie brauchen keinerlei Kenntnisse in HTML oder CSS. Da Jimdo ein deutscher Anbieter ist, erfüllt er alle rechtlichen Anforderungen des Onlinehandels in Deutschland und Sie müssen sich darüber keine zusätzlichen Gedanken machen.

Da man bei diesem Anbieter allerdings jedes Produkt einzeln anlegen muss, würden wir Jimdo nur für Shops mit maximal 100 Produkten empfehlen. Außerdem können Kund*innen kein Kundenkonto anlegen und die Produkte nicht direkt im Shop bewerten.

Allerdings bietet Jimdo ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei gibt es verschiedene Tarife:

  • Das günstigste Angebot gibt es schon ab 15€ im Monat. Allerdings stehen Ihnen im Basic-Tarif nur die Grundfunktionen des Online-Shops zur Verfügung und Sie können nicht zwischen unterschiedlichen Shop-Designs wählen.
  • Für 19€ im Monat bekommen Sie den Business-Tarif. Mit diesem können Sie neben einzelnen Produkten auch Produktvarianten anbieten. Außerdem erhalten Sie die Discount-Funktion und können ihren Kund*innen das Ersparnis in Form von „Streichpreisen“ sogar anzeigen lassen. Allerdings ist die Zahl der Unterseiten in ihrem Online-Shop auf 50 Seiten begrenzt und Sie haben nur 15 GB Speicherplatz für Fotos und Inhalte.
  • Der VIP-Tarif kostet Sie 39€ im Monat. Dafür erhalten Sie unlimitierten Speicherplatz für zusätzliche Fotos und Inhalte und können beliebig viele Unterseiten mit ihren Kund*innen teilen. Außerdem steht Ihnen ein Premium Support innerhalb einer Stunde zur Verfügung.

Das Beste ist: Bis zum 14.02.2021  bietet Jimdo allen Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen ein Hilfspaket an. Mit dem Code: JIMDOHELP bekommt ihr den„Basic“- oder „Business“-Tarif im ersten Jahr für nur 1€ im Monat.

Strato

Als Alternative für Unternehmen mit einer etwas größeren Produktvielfalt eignet sich Strato. Auch dieses System ist gut für Einsteiger im E-Commerce geeignet und erfordert keinerlei Programmierkenntnisse. Das von einer Berliner Firma entwickelte System ist ebenfalls rechtssicher in Deutschland und kann daher sorgenfrei verwendet werden.

Klare Vorteile gegenüber Jimdo: Hier können Produktdaten ganz einfach importiert werden, so muss nicht jedes Produkt einzeln eingetragen werden. Produktvarianten können bei Strato noch spezifischer definiert werden und Kund*innen können ein Konto anlegen und müssen nicht jedes Mal erneut ihre Daten eingeben.

Dafür ist das System nicht ganz so übersichtlich aufgebaut wie Jimdo.

Leider können auch bei Strato Produkte nicht direkt auf der Seite bewertet werden.

Trotzdem überzeugt, für Einsteiger, auch hier die Einfachheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis:

  • Das günstigste Angebot bekommen Sie schon für 10€ im Monat, wobei der erste Monat für Sie kostenlos ist. Allerdings stehen Ihnen dann nur eine begrenzte Anzahl von Zahlungsmethoden zur Verfügung und gängige Versandoptionen sind nicht in den Shop integriert.
  • Ab 25€ steht ihnen der Plus-Tarif zu Verfügung. Damit können Sie ihre Kund*innen z.B. auf den gängigen Preisvergleichsportalen erreichen, passende Zusatzartikel im Sinne des Cross-Sellings anbieten und alle gängigen Zahlungs- und Versandoptionen sind in ihren Shop integriert. Das Beste ist: im ersten Jahr zahlen sie nur 1€ monatlich.
  • Darüber hinaus bietet Strato die Tarife Pro und Ultimate Bei diesen Optionen können Sie ihren Shop sogar in 2 bzw. 15 verschiedenen Sprachen erstellen. Außerdem können Sie bei Großbestellungen Staffelpreise anbieten und euren Shop auf Online-Marktplätzen wie eBay oder Amazon sichtbar machen. Im Ultimate-Tarif erhalten Sie außerdem ein Wordpress-Plug-In und ein 24/7 Support steht Ihnen zur Seite. Die Tarife Pro und Ultimate gibt es für 35 bzw. 70 Euro. Der erste Monat ist jedoch bei beiden Tarifen für Sie kostenlos.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Shopsysteme. Eine gute Übersicht finden Sie hier.

Online-Handel bietet viele Vorteile

Der Aufbau eines Online-Handels bietet Ihnen und ihren Kund*innen erhebliche Vorteile. Sie können weiterhin ihre Produkte vertreiben und ihre Kund*innen müssen während der Krise nicht auf ihre Artikel verzichten. Damit geben Sie ihren Kund*innen auch während dieser ungewohnten Zeiten ein Gefühl von Normalität. Außerdem stärken Sie den Handel und damit die Wirtschaft. Sie erschließen zudem ganz einfach neue Märkte, denn mit ihrem Online-Shop sind Sie nicht mehr Lokal gebunden und können deutschlandweit oder sogar weltweit verkaufen. Und selbst wenn die Läden in ein paar Wochen wieder öffnen, können ihre Kund*innen weiterhin ganz virensicher vom Sofa aus bestellen.

Unterstützung durch Freelancer

Natürlich erfordert die Einrichtung eines Online-Shops auch mit Hilfe der Baukasten-Systeme Zeit. Damit muss man aber nicht alleine sein. Hilfe und Unterstützung können Sie zum Beispiel durch die Arbeit mit Freelancern bekommen.  Freelancer können Ihnen einige wichtige Aufgaben, wie z.B. das Schreiben von Produktbeschreibungen abnehmen und Sie können sich so voll und ganz auf das Verkaufen konzentrieren.

 

Mit freundlicher Unterstützung von WorkGenius.

WorkGenius navy


OnlineMonitor19  Der HDE-Online-Monitor 2019 bietet Marktdaten und Analysen zum Onlinehandel in Deutschland. Auf 53,3 Milliarden Euro* ist der deutsche Onlinehandel im Jahr 2018    gewachsen. Die Wachstumsrate ist mit zuletzt 9,1 Prozent weiter rückläufig. Der absolute Zuwachs ist mit mehr als 4,4 Milliarden jedoch ähnlich hoch wie im Vorjahr. Sowohl diese als auch weitere Zahlen und Statistiken finden Sie in der Broschüre.

                                                                   >> hier den HDE-Online-Monitor 2019 downloaden