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Innovationen sind für den Einzelhandel in Zeiten der Digitalisierung überlebenswichtig. Doch wie geht der Handel mit neuen Ideen um und wie veränderte die COVID-19 Pandemie die Entstehungsprozesse von neuen Ideen in Unternehmen?

Diese Themen erfragt folgende Umfrage der Universität Potsdam und des Handelsverband Deutschland (HDE) in nur fünf Minuten. Für Ihre Teilnahme und das Streuen der Umfrage in Ihrem Netzwerk wären wir Ihnen äußerst dankbar.

Der Link zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/9MNKPLJ

 

Alle Angaben werden vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.

Teilnahmeschluss ist der 20. Mai 2021.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!


Zahlenspiegel18 LogoDer HDE-Zahlenspiegel 2018 gibt einen Überblick über den gesamtwirtschaftlichen Rahmen, über die Entwicklung des Einzelhandels sowie über zentrale Ergebnisse von HDE-Umfragen. Auf etwa 80 tabellarischen und grafischen Übersichten zeigt der Zahlenspiegel die Entwicklung bei Umsatz, Beschäftigung, Preisen, Verkaufsfläche, Betriebsformen, Anzahl der Geschäfte, Auszubildenden, E-Commerce und weiteren relevanten Größen.

 


Im Einzelhandel gewinnt die flexible Gestaltung von Preisen zunehmend an Bedeutung. Dabei sind dynamische und individualisierte Preise keine neue Entwicklung. Unternehmen differenzieren ihre Produktpreise schon immer abhängig von Veränderungen am Markt räumlich, zeitlich oder individuell. Die folgenden Beiträge beschäftigen sich mit dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven heraus.


Die Kunden wollen über ein Viertel (27%) der Weihnachtsgeschenke 2017 im Online-Handel kaufen.

Das zeigen aktuelle Daten des HDE-Online-Monitors. Fokussiert man auf online-affine Verbraucher, erfolgt fast die Hälfte aller Weihnachteinkäufe online. „Insgesamt werden die Onlineausgaben für Geschenke voraussichtlich um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.


Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass die Bereitschaft zur Solidarität und zur gegenseitigen Unterstützung in der Bevölkerung groß ist und auch besonders in den sozialen Medien viel verbreitet wird. Dies möchten wir unterstützen und unseren Beitrag zur Solidarität leisten. Gemeinsam möchten wir die Reichweite und die zahlreichen Kontakte der Initiatoren, Thalia, Mayersche und Osiander, der Plattform shopdaheim.de nutzen, um shopdaheim.de für viele Händler und ihre Kunden zu der führenden Plattform für den ansässigen Einzelhandel zu machen.

 

Doch was ist shopdaheim.de überhaupt?
Shopdaheim.de ist eine Plattform, die allen stationären Händlern die Möglichkeit gibt, sich kostenlos zu registrieren und den/die Standort/e Ihrer Läden anzugeben. Durch eine Suchfunktion kann der Endkunde dann die teilnehmenden Händler in seiner Gegend suchen und wenn gewünscht auch nach Branchen filtern. Über die Plattform hat er die Möglichkeit die Adresse der Händler zu erfahren und, wenn vorhanden, auf dessen Internetseite weitergeleitet zu werden.

 

Wie kann ich mitmachen? Was muss ich tun, um meine Händler-Adresse zu listen?

Die Aufschaltung Ihrer Daten erfolgt manuell über Thalia. Bitte laden Sie dazu auf der Seite Mitmachen das Excel-Dokument herunter und tragen die relevanten Daten ein. Danach senden Sie die Datei an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Im nächsten Schritt kann diese auf shopdaheim.de geladen werden. Die Listung Ihrer Adressen ist für Sie vollkommen kostenfrei.

 

Welche Voraussetzungen müssen für eine Teilnahme erfüllt sein?

Um sich für eine Teilnahme zu qualifizieren, ist es Voraussetzung, dass das Hauptgeschäft des Partners in seinem stationären Laden passiert. Das bedeutet, dass im ersten Schritt keine reinen Onlineshops angenommen werden. Eine Verlinkung zum Onlineshop findet statt.

 

Was habe ich von einer Teilnahme an shopdaheim.de?

Jeder Einzelne zählt! Umso mehr Händler sich auf der Plattform listen lassen, umso größer wird die Reichweite aller. Durch die Listung Ihrer Adressen erhalten verschaffen Sie Ihrem Geschäft mehr Sichtbarkeit und erhöhen zusätzlich Ihre Reichweite. Da die Listung Ihres Geschäfts für Sie kostenfrei erfolgt, sind mit Ihrer Teilnahme an shopdaheim.de keinerlei Nachteile verbunden.

 

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Innovative Omni-Channel-Manager ermöglichen es Händlerinnen und Händlern ihre Warenwirtschaft des stationären Geschäfts mit dem Online-Handel zu verknüpfen und so den Grundstein für höhere Verkaufszahlen zu legen.

Der HDE Erfahrungsaustausch am 25.03.2021 mit Ralf Jaacks von Cloudstock, behandelte das Thema: Stationär, Zalando, Amazon und Onlineshop: Multi-Channel Verkauf mit Cloudstock.

 

Rückläufige Frequenzzahlen im stationären Geschäft

Die Pandemie hat viele Schwachstellen und Probleme aufgedeckt, die dem Handel seit langem vorhergesagt wurden. Bereits vor COVID-19 hat der stationäre Handel rückläufige Einkaufsfrequenzen zu verzeichnen. Der Online-Handel, getrieben von großen Unternehmen wie Amazon, ist zu dem Zeitpunkt längst auf der Überholspur.

Die Eindämmungsmaßnahmen zwangen im vergangenen Jahr nahezu alle Händlerinnen und Händler den Weg in den Online-Handel zu suchen. Die Möglichkeiten dabei sind vielfältig. Von eigenen Online-Shops über den Verkauf über Social Media bis hin zum Anbieten der Ware über Marktplätze stehen viele Optionen bereit, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Ein zentrales Problem beim Einstieg in den Online-Handel stellt oftmals die Warenwirtschaft dar. Umsätze und Bestände werden dabei häufig manuell geführt, was zu (zeitlichen) Ungereimtheiten führt. Beispielsweise könnten Kundinnen oder Kunden einen Artikel online bestellen, der eine Stunde zuvor im stationären Geschäft ausverkauft wurde.

Middleware zur Vereinheitlichung des Online- und stationärem Handel

Um diesem Problem entgegenzuwirken stehen Händlerinnen und Händlern mittlerweile innovative Middleware—Lösungen zur Verfügung, die für reibungslose Schnittstellen zwischen den verschiedenen Kanälen sorgen, beispielsweise zwischen dem stationärem Geschäft und den Artikeln, die für den Online-Handel eingeplant sind. Dies ermöglicht effizientere Arbeitsabläufe und der Multi-Channel-Verkauf könnte eine Lösung sowohl für das Frequenz-, als auch für das Umsatz-Problem des stationären Handels darstellen.

 

Beispiel: Cloudstock

Das 2019 gegründete Unternehmen Cloudstock hat eine solche Middleware-Lösung gebaut. Sie ermöglicht es Händlerinnen und Händlern weiterhin mit ihrem gewöhnlichen Warenwirtschaftssystem zu arbeiten, Produkte im eigenen Online-Shop und auf Online-Verkaufsplattformen zu listen und synchronisiert die Bestände und Preise. Die vielfältigen Anbindungsmöglichkeiten umfassen Marktplätze, wie Amazon, Zalando, Otto oder Ebay, aber auch Online-Shop-Systeme, wie WooCommerce, Shopify oder Shopware.

Umsätze aus dem Online-Handel werden unmittelbar und automatisiert in die Warenwirtschaftssysteme eingetragen. Wird nun beispielsweise ein Artikel über Zalando’s Marktplatz verkauft, dann wird die Warenwirtschaft in dem Moment, in dem die Bestellung aufgegeben wird, synchronisiert.

Ein großer Vorteil der automatisierten Synchronisation ist, dass die Bestände auch nachts und an Sonntagen immer aktuell sind. Die meisten Online-Käufe werden am Wochenende getätigt oder an Wochentagen in den Abendstunden zwischen 18 und 22 Uhr. Zu dieser Zeit möchten Händlerinnen und Händler niemanden aus ihrer Belegschaft zu einer manuellen Bestandspflege auffordern. Dadurch kommt es aber immer wieder dazu, dass zu Beginn eines Arbeitstages die Bestände nicht aktuell sind, weil am Abend zuvor eine Bestellung getätigt wurde. Dann kommt es schnell zu Fehlern in der Bestandsführung und kann dazu führen, dass bestellte Ware in der Zwischenzeit über einen anderen Kanal oder das stationäre Geschäft ausverkauft wurden.

Bei Interesse finden Sie detaillierte Informationen auf der Webseite von Cloudstock.


Um in der aktuellen Situation überhaupt Kundinnen und Kunden in den stationären Geschäften empfangen zu können, haben viele Händlerinnen und Händler in den letzten Tagen einen Click & Meet-Service eingerichtet. Solche Cross-Channel-Services, die Online- und Offline-Effekte kombinieren, werden seit Jahren propagiert und rücken nun besonders in den Fokus.

Der HDE Erfahrungsaustausch am 22.03.2021 mit Dr. Kai Hudetz vom IFH, behandelte das Thema: Kundenbindung durch Cross-Channel-Services.

 

Konsumverhalten in Zeiten der Krise

Eine aktuelle Studie des IFH zeigt, dass sich der Unmut unter Verbrauchern ausbreitet. Während diese im letzten Sommer noch relativ entspannt mit der Situation umgegangen sind, mehren sich aktuell wieder Unsicherheit, Unruhe und Gereiztheit. Dieser Unmut führt zu spürbarer Konsumzurückhaltung und Kaufverzichten. Etwa die Hälfte der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher hat im Jahr 2020 weniger größere Anschaffungen getätigt als die Jahre zuvor. Und auch der erneute Lockdown führt bei einem Drittel zu einer Konsumzurückhaltung.

Trend zum Onlinehandel nimmt weiter zu

Der erneute Trend in Richtung Online nimmt Fahrt auf. Aufgrund mangelnder Alternativen wechseln Verbraucherinnen und Verbaucher vermehrt in den Online-Kanal. Das Problem ist: Etablierte Online-Anbieter dominieren. Deutlich zulegen konnte im vergangenen Jahr noch einmal der Online-Gigant Amazon, der für viele Online-Käufe Anlaufstelle Nummer eins.

Die Frage, die sich viele Händlerinnen und Händler derzeit stellen ist, ob die Online-Verlagerung kein Trend ist, sondern eine langfristige Verschiebung. Ohne die Zukunft vorhersagen zu können deutet sich eine klare Vermutung an: Der Trend zum Online-Handel wird langfristig bestehen bleiben. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wollen auch zukünftig häufiger online bestellen als bisher. Das liegt vor allem an den zunehmend positiven Erfahrungen. Die Vorteile des Online-Handels kommen gut bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an:

  • Der Kauf über das Internet spart viel Zeit
  • Online-Bestellungen verlaufen einfach und unkompliziert
  • Zufriedenheit der Online-Erfahrungen

Verschärfter Überlebenskampf der Geschäfte

Der erneute Lockdown hat dazu beigetragen, dass 80 % der Verbraucherinnen und Verbraucher befürchtet, dass viele Geschäfte die Pandemie nicht überleben werden – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu vorherigen Studienergebnissen. Aus der Not heraus bieten aktuell stationäre Händler zusätzliche Services an. Die Lücke, die zwischen Servicebekanntheit und –nutzung klafft, ist hingegen groß.

Zu den am meisten verwendeten Services zählen Gutscheine, Click & Collect sowie Lieferservices. Services, wie Beratungen via Social Media oder Whatsapp sind hingegen weniger bekannt und werden von Händlerinnen und Händlern weniger genutzt. Dabei stoßen neue Services der Händler auf großes Interesse auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Vor allem Services wie Virtual Shopping, Virtual Showroom und QR-Codes sind hoch im Kurs. Daher gilt es hier über Kommunikationsinstrumente die Bekanntheit zu steigern.

Pandemie wirkt als Cross-Channel-Service Beschleuniger

Durch die Pandemie ist die Servicewahrnehmung im Handel wieder zu neuem Leben erwacht. 69 % der Verbraucherinnen und Verbraucher sind durch die Pandemie auf einen Händlerservice aufmerksam geworden – Top-Service ist Click & Collect. Außerdem stärkt die Krise vor allem bei jungen Verbraucherinnen und Verbrauchern (18-29 Jahre) die Beziehung zum lokalen Handel – egal ob Online oder Offline.

Sowohl das Vertrauen in Händlerinnen und Händler als auch ein sympathischer und authentischer Auftritt sind die wichtigsten Treiber in puncto Kundenbindung. In der jüngeren Zielgruppe spielen auch Kundenbindungsprogramme sowie personalisierte Angebote und Services eine wichtige Rolle.

Bei den Kundenbindungsprogrammen besteht darüber hinaus ein Interesse an gemeinsamen Kundenbindungsprogrammen, beispielsweise durch einen Zusammenschluss mehrerer Händlerinnen und Händler.

Chance für den Lokalen Handel

Im letzten Jahr hat über ein Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher vermehrt lokale Händlerinnen und Händler unterstützt. Mit Blick in die Zukunft wird dieser Anteil weiter zunehmen.

Fazit: Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein ist eine Online-Präsenz unverzichtbar. Welche Cross-Channel-Services dabei genutzt werden, müssen Händlerinnen und Händler genau abwägen. Das entscheidende Kriterium dabei ist der Kundennutzen, denn dieser entscheidet über den Erfolg des gewählten Kanals. Darüber hinaus müssen Cross-Channel-Services gut kommuniziert werden. Click & Collect beispielsweise war vor einem Jahr noch größtenteils unbekannt unter den Verbrauchern. Über allem steht die Kundenzentrierung, denn diese führt letztendlich zu Kundenbindung.

 


Die Coronakrise und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung wirken für viele bestehende Entwicklungen wie ein Katalysator. In besonderem Maße gilt das auch für den Handel. Lockdown-bedingte Schließungen und Angst vor Ansteckungen haben die Verschiebung zugunsten des E-Commerce beschleunigt.

Der HDE Erfahrungsaustausch am 25.02 2021 mit Pierre Du Bois, Maximilian Schlesinger und Marc Wagner von eBay Kleinanzeigen, behandelte das Thema: Vorstellung von eBay Kleinanzeigen als Online-Verkaufskanal für den lokalen Handel

 

Das Kaufverhalten wird sich auch nach Ende dieser Krise weiter in Richtung E-Commerce verlagern. Das bedeutet jedoch keinesfalls das Ende des stationären Handels! Vielmehr ist eine Umorientierung nötig, die die Vorteile eines lokalen Geschäfts ausspielt und gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten erschließt. Es braucht Lösungen, die stationären und Online-Handel zusammenbringen, anstatt sie gegeneinander auszuspielen.

Denn dass stationärer Handel und E-Commerce Hand in Hand gehen, beweist nicht zuletzt ein offener Marktplatz wie eBay. Die Hälfte der dort tätigen gewerblichen Händlerinnen und Händler haben ein eigenes Ladengeschäft und laut einer aktuellen Studie von ibi Research ist eBay der von Einzelhändlerinnen und -händlern am häufigsten genutzte Marktplatz in Deutschland ist. Ein Grund für den Zuspruch ist, dass das Unternehmen ausschließlich als Vermittler, nicht selbst als Verkäufer eigener Produkte agiert.

Angst vor vermeintlichen Hürden lähmt Händlerinnen und Händler

Viele Händlerinnen und Händler in Deutschland haben die Erweiterung ihrer Verkaufskanäle bereits begonnen. Wie eine Studie des HDE zeigt, haben allein durch die Corona-Krise 83 % von ihnen begonnen, neue Wege zu ihren Kunden zu erschließen. Insgesamt verkaufen bereits 23 % auf digitalen Marktplätzen, 10 % auf regionalen Marktplätzen und 36 % verfügen über einen eigenen Online-Shop. Viele kleinere und mittlere Einzelhändlerinnen und -händler fürchten allerdings den digitalen Einstieg, weil sie mit zu viel Aufwand rechnen und meinen, die Hürden nicht zu schaffen. Ohne Frage: Die Erweiterung in den Online-Handel bringt personellen, administrativen und organisatorischen Aufwand mit sich, doch der Einsatz zahlt sich aus.

Welche Vorteile ergeben sich für Händlerinnen und Händler?

Vor allem kleine und lokale Handelsunternehmen zögern beim Umstieg auf digitale Verkaufskanäle. Ein offener Marktplatz, wie eBay Kleinanzeigen bietet die Möglichkeit, ohne den Aufbau eines eigenen Shops und große digitale Kenntnisse, einen Online-Verknüpfungspunkt mit Kundinnen und Kunden herzustellen. Im Vergleich zu einem eigenen Online-Shop ist vor allem die Reichweite ein großer Vorteil. Jeder zweite Internetnutzer in Deutschland stöbert mindestens einmal auf dem Anzeigenportal von eBay und die Kunden haben dabei eine klare Kaufabsicht. Dieser starke und regelmäßige Andrang kommt daher, dass der Marktplatz von einer hohen Dynamik gekennzeichnet ist. Es stehen permanent mehr als 50 Mio. Anzeigen zur Anfrage bereit und pro Minute werden im Schnitt 1.000 Anfragen versendet, also Fragen oder konkrete Kaufangebote zu angebotenen Produkten.

Wieso eignet sich eBay Kleinanzeigen besonders für Händlerinnen und Händler mit lokalem Geschäft?

Um eine lange Abholungsfahrt zu vermeiden, beschränkt die Kundschaft meist ihren Suchradius auf wenige Kilometer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die meisten Anfragen über eBay Kleinanzeigen von Menschen aus der Nähe kommen und die bestellte Ware im Laden abholen kommen. Daraus ergeben sich weitere Verkaufs- und Interaktionsmöglichkeiten mit der Kundschaft vor Ort. Seine Ware auf einem Marktplatz anzubieten, führt häufig dazu, dass Konsumentinnen und Konsumenten einen ersten Bezugspunkt zu dem Geschäft aufbauen, woraus sich dann weitere Möglichkeiten für Händlerinnen und Händler ergeben.

Und für große Unternehmen ist dieser Verkaufskanal weniger geeignet?

eBay Kleinanzeigen unterstützt Händlerinnen und Händler bei zwei zentralen Themen, weshalb es auch für große Unternehmen ein Vertriebskanal mit großem Potenzial darstellt. Zum einen unterstützt es beim Loswerden von Ladenhütern, wie beispielsweise großen Möbeln, die bereits länger auf der Verkaufsfläche Platz einnehmen und so einem großen Publikum gezeigt werden können. Zum anderen lässt sich die Frequenz im Ladengeschäft steigern, da der primäre Versandweg im persönlichen Abholen der Kundschaft liegt und ist die Kundin oder der Kunde einmal im Laden, ergeben sich dadurch weitere Verkaufsmöglichkeiten. Dennoch ist es so, dass Click & Buy (Anbieten eines Artikels, der häufig gekauft wird) nicht unbedingt geeignet ist. Der Verkauf von Ware über Marktplätze eignet sich vor allem für den Abverkauf stark rabattierter Ware, wie beispielsweise B-Ware, Ausstellungsstücke, Saisonware, Rückläufer, generalüberholte Ware und Einzelstücke.

Was muss ich beachten, wenn ich meine Ware auf eBay Kleinanzeigen einstelle?

Um seine Ware erfolgreich über diesen Kanal anzubieten, ist es wichtig, aussagekräftige und detailgetreue Bilder einzustellen und damit Nachfragen zu der Ware gering zu halten. Je mehr Konsumentinnen und Konsumenten sich sicher sein können, dass die Ware von einem vertrauenswürdigem Handelsunternehmen angeboten wird und die Qualität auch den Bildern entspricht, umso eher wird dieser Anfragen stellen, positive Bewertungen abgeben und im Idealfall zukünftige Käufe über diesen Kanal in Betracht ziehen.

Welche Kosten kommen dabei auf Händlerinnen und Händler zu?

Die Nutzung des Kanals ist grundsätzlich kostenfrei, sowohl für private, als auch für gewerbliche Anbieter. Dieses kostenlose Angebot umfasst bis zu 50 Anzeigen pro Monat. Benötigt man mehr Anzeigen oder möchte die Sichtbarkeit zusätzlich erhöhen, besteht die Möglichkeit, kostenpflichtige PRO-Pakete in Anspruch zu nehmen.

Welche Vorteile bieten mir die kostenpflichtigen PRO-Pakete?

Die Nutzung von kostenpflichtigen PRO-Paketen führt zu einer höheren Sichtbarkeit, indem die Anzeigen nach einem Monat automatisch “hochgeschoben“ werden, also potentiellen Kundinnen und Kunden früher angezeigt werden. Außerdem werden dadurch Verknüpfungspunkte, wie beispielsweise das Firmenlogo auf Artikeln oder weiterführende Links auf eigene Webseiten, ermöglicht. Zusätzlich stehen erweiterte Funktionen (unbegrenzte Anzeigenlaufzeit, monatliche Auswertungen etc.) zur Verfügung. Ein wichtiger Aspekt bei den kostenpflichtigen Optionen ist, dass diese monatlich kündbar sind und Handelsunternehmen dadurch eine gewisse finanzielle Flexibilität bietet.